
| Schaumbeton bzw. Porenleichtbeton (PLB) ist ein Beton mit planmäßig erhöhtem Luftporengehalt von in der Regel > 30 Vol- %. Als Ausgangsstoffe werden Zement, Wasser, Gesteinskörnung (vorwiegend bis 2 mm) sowie Schaumbildner oder Schaum verwendet. Schaumbeton ist kein genormter Beton nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2. Herstellung Es sind zwei Herstellverfahren zu unterscheiden:
Eigenschaften Die Rohdichte des Porenleichtbetons kann für den jeweiligen Anwendungsfall gezielt eingestellt werden. Der übliche Einsatzbereich liegt bei Rohdichten von 0,4 - 1,6 kg/dm3. Rohdichten < 1,0 kg/dm3 bedürfen besonderer Maßnahmen bezüglich Zusammensetzung, Herstellung und Einbau. Porenleichtbeton hat eine weiche bis fließfähige Konsistenz. Er ist pumpbar und erfordert keine Verdichtung. Durch den hohen Luftporengehalt ist Porenleichtbeton gut wärmedämmend. Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit sind über die Rohdichte einstellbar (siehe Abbildung). Schwinden und Kriechen nehmen mit abnehmender Rohdichte zu. Druckfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit von Porenleichtbeton in Abhängigkeit von der Trockenrohdichte ![]() Anwendung PLB eignet sich für alle Anwendungsfälle, in denen gute Fließfähigkeit, geringes Gewicht bzw. gute Wärmedämmung des Betons gefordert sind: Verfüllungen im Hoch- und Tiefbau, z. B. Tanks, Rohrleitungen, Kanäle, Gräben, Stollen Ausgleichsschichten, z. B. Flachdächer Aufbetone auf bestehende Tragwerke Wärmedämmschichten, z. B. Altbausanierung Tragschichten, z. B. unter Industrieböden | ||||
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